IM BLICKPUNKT: 
FRAUEN IN FORSCHUNG UND WISSENSCHAFT

Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften Fachkräfte mit Abschlüssen in den so genannten
MINT-Fächern sind in Deutschland sehr gefragt und haben beste Berufsaussichten. Gerade Frauen entscheiden
sich aber nur selten für einen MINT-Studiengang. Und das, obwohl immer mehr Mädchen und Frauen in ihrer
Schulausbildung hervorragende Qualifikationen für naturwissenschaftliche und technische Berufe erwerben und
großes Interesse mitbringen. Das Potenzial von Frauen für die globale Wissensgesellschaft besser zu nutzen,
ist Aufgabe und Herausforderung zugleich. Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Verbände und Verwaltung
haben dies erkannt und unternehmen gemeinsame Anstrengungen, Mädchen und Frauen für
MINT-Fächer und -Berufe zu gewinnen. Zahlreiche Wissenschaftsorganisationen haben bereits
die verstärkte Beteiligung von Frauen zu einem wichtigen Kriterium bei der Vergabe von
Forschungsmitteln gemacht. Der Helene-Lange-Preis, der von der EWE Stiftung in Kooperation
mit der Universität Oldenburg vergeben wird, stellt erfolgreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen
der MINT-Fächer in den Mittelpunkt - und gibt damit wichtige Impulse für die Studien- und Berufsorientierung

  

IM MITTELPUNKT: 
DER HELENE-LANGE-PREIS

Mit dem Helene-Lange-Preis wird jährlich eine Nachwuchswissenschaftlerin
für ihre Leistungen in Forschung und Lehre ausgezeichnet. Gleichzeitig will
der Preis motivieren, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen.
Teilnehmen können alle Wissenschaftlerinnen in der Post-Doc-Phase an
deutschen Universitäten aus dem mathematischen, naturwissenschaftlichen
oder technischen Bereich sowie der Informatik, die noch nicht auf eine
ordentliche Professur berufen wurden. Der Helene-Lange-Preis wird während
einer offiziellen Feierstunde im EWE Forum Alte Fleiwa verliehen.
Die Preisträgerin erhält ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.